CeBIT 2013: Rundgang im virtuellen Museum

Wirtschaftsinformatiker der Universität Münster mit fünf Projekten bei Computermesse in Hannover / Münstersches LWL-Museum in der virtuellen Welt

Pressemeldung der Firma ERCIS - European Research Center for Information Systems der Universität Münster

Wirtschaftsinformatiker der Universität Münster stellen auf der Computermesse CeBIT vom 5. bis 9. März in Hannover verschiedene neue Projekte vor. Darunter ist ein neuartiges „virtuelles Museum“, in dem Besucher sich ähnlich wie in der virtuellen Welt von „Second Life“ bewegen können.

Das virtuelle Museum gibt den Besuchern die Möglichkeit, einen Museumsrundgang zu machen, Kunstwerke zu betrachten, sich mit anderen „Museumsbesuchern“ auszutauschen, Spiele zu spielen oder spannende Rätsel zu lösen. „Dort können sich die Besucher kreativ ausleben. Es gibt viele spielerische Elemente, und die Ausstellung ist interaktiv gestaltet“, betont Wirtschaftsinformatiker Tobias Brockmann, der an der Entwicklung maßgeblich beteiligt war. Über soziale Medien wie Facebook können die Besucher ihre Entdeckungen auf der Museumstour kommentieren oder mit Freunden teilen. „Es gibt einen besonderen technischen Clou, der meines Wissens zuvor in dieser Form noch nie umgesetzt wurde: Der „Kurator“ der Ausstellung kann die gezeigten Bilder und Ausstellungsstücke leicht austauschen und den Besuchern so wechselnde Ausstellungen präsentieren – wie in einem realen Museum.“

Das Projekt ist eine Entwicklung des „Competence Center Smarter Work“ (CCSW) an der Universität Münster in Kooperation mit dem Landschaftsverband-Westfalen-Lippe (LWL). Das virtuelle Museum soll noch in diesem Jahr für Besucher geöffnet werden – und zwar mit Ausstellungsstücken des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Münster. Da das echte Museum derzeit umgebaut wird und geschlossen ist, sollen Interessierte so noch vor der Wiedereröffnung Gelegenheit haben, die Exponate in der virtuellen Welt anzuschauen.

Die Wirtschaftsinformatiker vom CCSW stellen das virtuelle Museum in Halle 9 an Stand D34 (Innovationsland Nordrhein-Westfalen) vor.

Außerdem ist das European Research Center for Information Systems (ERCIS) der Universität Münster mit vier weiteren Projekten dort vertreten: Die Forscher präsentieren ein sogenanntes Toolkit, mit dem Nutzer spielerisch eigene Geschäftsmodelle entwickeln können. Ein weiteres Projekt beinhaltet ein Konzept, das es erlaubt, die Produktivität von industriellen Dienstleistungen messbar und vergleichbar zu machen. Ein ERCIS-Projekt soll für mehr Prozesstransparenz im Handel sorgen, ein anderes betrifft die digitale Multimediaforensik, die beispielsweise der Frage nachgeht, ob ein Digitalbild echt ist oder nicht.



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Das European Research Center for Information Systems (ERCIS) ist ein Verbund von herausragenden Wissenschaftlern, die gemeinsam im Bereich der Anwendungssystementwicklung und Organisationsgestaltung forschen. Dabei werden erstmalig in der deutschen Forschungslandschaft in einem institutionellen Rahmen Kernkompetenzen der Wirtschaftsinformatik mit Fragestellungen der Informatik, der Betriebswirtschaft und mit Spezialaspekten des Rechts verknüpft. Dies schafft eine ganzheitliche Sicht auf die betriebliche Anwendungssystem- und Organisationsgestaltung. Das Land Nordrhein-Westfalen hat das ERCIS initiiert und auf Grund der qualitativ hochwertigen Forschung an die Wirtschaftsinformatik der Universität Münster vergeben. Die Ausnahmestellung der dortigen Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaftslehre wird u. a. durch die jährlichen Universitätsrankings bestätigt. www.ercis.de


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