Kultur- und Kreativwirtschaft weiter auf Erfolgskurs

Pressemeldung der Firma Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (bmwi)

Die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft, die ein gemeinsames Projekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und des Beauftragten für Kultur und Medien ist, hat heute ihre dritte Jahreskonferenz unter dem Motto „Initiativen, die bewegen – kreativ, innovativ, nachhaltig“ durchgeführt. Ziel der Veranstaltung war es, die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft als Impulsbranche für Wirtschaft und Gesellschaft zu verdeutlichen. In Diskussionsrunden und bei der Vorstellung von 16 Initiativen aus den Bundesländern, die sich um die Kultur- und Kreativwirtschaft verdient gemacht haben, konnten sich die rund 400 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über die bisher erreichten Fortschritte bei der Umsetzung der Förderungsinitiative der Bundesregierung informieren. Zudem wurde intensiv über die Zukunft der Branche diskutiert, die mittlerweile 244.000 Unternehmen und 960.000 Erwerbstätige zählt.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hans-Joachim Otto: „Die Kultur- und Kreativwirtschaft setzt ihren Erfolgskurs weiter fort. In 2010 hat sich ihr Umsatz um 2,2 Prozent auf 137 Mrd. Euro erhöht. Ihre Bruttowertschöpfung liegt damit bei knapp 64 Mrd. Euro. Dies unterstreicht noch einmal eindrucksvoll, in welch bedeutsamen Umfang die Kreativität und Innovationsfreude der Branche zu Wachstum und Wohlstand in Deutschland beiträgt.“

Thema der Jahreskonferenz war auch das regionale Angebot des bundesweit aktiven Kompetenzzentrums der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft, das sich als Mittler zwischen den kreativ Tätigen und den wirtschaftspolitischen Entscheidungsträgern versteht. Mit seinen regionalen Ansprechpartnern hat es sich mittlerweile fest etabliert. Bis Ende September wurden 4.000 Kultur- und Kreativschaffende beraten und 136 Vernetzungsveranstaltungen durchgeführt.

Die Hälfte der Anfragen nach Beratungen kommt von bestehenden Unternehmen oder Freiberuflern in Kultur- und Kreativwirtschaft, die andere Hälfte von Gründerinnen und Gründern sowie jungen Unternehmen in der Aufbauphase. Das kostenlose Beratungsangebot kann derzeit in 78 Orten in Deutschland – sowohl in kleineren Städten als auch in Ballungsräumen – in Anspruch genommen werden.

Weitere Details über die Entwicklung der Branche Kultur- und Kreativwirtschaft können dem Monitoringbericht für das Jahr 2010 entnommen werden, der in Kürze auf der Webseite der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft abrufbar sein wird (s. Link unter „Weiterführende Informationen“).



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